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  • : Frettchens Welt
  • : Frettchen, oder wie ES die Welt sieht. Alltägliches aus ihrem typisch chaotischen Leben gemischt mit humorvoll kritischer Betrachtung des Universums und des ganzen Rests, gespickt mit Kurzgeschichten die teilweise nicht von dieser Welt sind.
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17. Juli 2008 4 17 /07 /Juli /2008 21:43

Testbericht Verity Liquid Tea 

Zusammenfassung:

Es sieht aus wie Tee, es riecht wie Tee, es schmeckt wie Tee, es IST Tee.

Besonders geeignet für Amerikaner (Douglas Adams lies Dirk Gently in „Lachs im Zweifel“ denken: „Als ich noch darüber nachdachte, was das für eine wässrige Brühe wäre, mit der sie aus der Küche kam, fiel mir ein dass Amerikaner keinen Tee zubereiten können.)

 Nicht geeignet für Japaner und alle, für die das Ritual der Zubereitung mit zum Genuss gehört.

 

Am liebsten sähe ich Liquid Tea in der Gastronomie, dort besonders am Frühstücksbuffet. Ich trinke keinen Kaffee und weiche deshalb am Frühstücksbuffet immer auf Tee aus. Da man dort aber selten kochendes sondern nur heißes Wasser bekommt, ist das ein äußerst zweifelhaftes Vergnügen. Zumal ich auch immer noch warten muss, bis mein Tee gezogen hat. Bevor ich mit dem Frühstück beginnen kann, sind meine Begleiter dann meistens schon zu Hälfte damit fertig, oder total genervt, weil sie auf mich warten mussten.

 

Meine Tests im Einzelnen:

Zunächst habe ich Liquid Tea, sowohl kalt als auch heiß probiert und konnte mich somit von dem authentischen Geschmack überzeugen. Danach habe ich mein Lieblingsgetränk für heiße Tage zubereitet: Früchtetee in Eiswasser. Und hier war ich das erste Mal von dem einfachen Handling begeistert. Bedeutete es doch in der Vergangenheit, Tee aufbrühen, kalt werden lassen und dann die Eiswürfel hinzugeben, so konnte ich das Konzentrat dieses Mal direkt ins Eiswasser geben. Was ungemein von Vorteil ist, wenn man morgens zur Arbeit geht und erst abends feststellt, dass man Lust auf Früchtetee in Eiswasser hat.

 

Danach habe ich drei Freundinnen zur Tea-Time geladen. Ich habe ihnen nicht gesagt, dass wir Liquid Tea testen, sondern nur um ihr Urteil bei einer neuen Teesorte gebeten. Dazu habe ich die drei Sorten mit heißem Wasser zubereitet und in Thermokannen auf den Tisch gestellt, damit die Zubereitungsart verschleiert bleibt. Auf meine Frage ob es sich um aufgebrühten Tee oder Teebeutel  handelt, waren sogar zwei der Meinung es wäre frisch aufgebrühter Tee, während die dritte sich nicht sicher war.  Also hier schon mal ein dicker Pluspunkt für den Geschmack.

 

Nun habe ich mich mit dem Gesamtkonzept Liquid Tea beschäftigt und habe sowohl die Website, wie auch die Verpackung auf mich wirken lassen.

Positiv finde ich hier, die Aufmachung als Röhre und die Tatsache, dass das Haltbarkeitsdatum auf jeder einzelnen Portion aufgeprägt ist, so dass man die Portionen auch getrennt von der Röhre aufbewahren kann.

Negativ ist mir hier das Design aufgefallen, obwohl ich es separat betrachtet eigentlich als sehr stimmig empfinde, würde ich doch nicht zu dem Produkt greifen, wenn ich es im Markt im Regal stehen sehen würde. Wobei ich hier leider nicht sagen kann, was damit nicht stimmt.

 

Als nächstes habe ich mich mit dem Preis beschäftigt. 45 bis 50 Cent (je nach Abnahmemenge) pro Portion empfinde ich doch als sehr stolz und schmälert doch beträchtlich den Spaß an diesem Produkt. Den Einführungspreis von 37 Cent pro Portion hingegen empfinde ich als angemessen.

 

Fazit: Liquid Tea ist auf jeden Fall eine gute Alternative zu den Teebeuteln und begeistert durch sein einfaches und flexibles Handling und seinen Geschmack. Durch den Preis wird die Freunde allerdings doch sehr getrübt. 

 

 

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