Frettchen,
oder wie ES die Welt sieht
Foto: Reuters
Mit einem seltenen Geburtsfehler ist ein Baby in China auf die Welt gekommen: Das Kind hat 16 Zehen, jeder Fuß zählt damit acht Glieder. Ärzte vermuten, dass massive Umweltverschmutzungen für die Missbildung verantwortlich sind. Schon jetzt sterben jedes Jahr Zehntausende Chinesen an den Folgen der Klimaschäden.
Der kleine Junge hat 16 Zehen und an den Händen keine Daumen. Ansonsten sei das 3,4 Kilogramm schwere Baby gesund. Es habe an jeder Hand auch fünf Finger, allerdings keine Daumen.
Der Junge soll Anfang November in Leizhou in der chinesischen Provinz Guangdong geboren und inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden sein. Ob das Kind operiert wird und ob es jemals mit den vielen Zehen laufen wird, ist nicht bekannt.
Die Experten schlagen Alarm: China hat die höchste Luftverschmutzung weltweit. Jedes Jahr sterben 400.000 Chinesen an den Folgen von Smog und Feinstaub. Durch die Umweltverschmutzung käme es immer wieder zu "genetischen Variationen" wie bei dem Neugeborenen.
Erst vor wenigen Wochen war in China auch ein gigantischer Lebensmittelskandal aufgedeckt worden. Dabei hatten Bauern und Unternehmer über Monate Milchpulver, das unter anderem zur Produktion von Babymilch, Keksen und beliebten Karamellbonbons verwendet wird, mit der giftigen Chemikalie Melamin gepanscht. Mehr als 50.000 Babys mussten wegen Nierenproblemen behandelt werden.
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